Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
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HÜFTKOPFNEKROSE
Die Hüftkopfnekrose, auch Femurkopfnekrose genannt, ist eine Erkrankung, die durch das Absterben (Nekrose) von Teilen des knöchernen Oberschenkelkopfes gekennzeichnet ist. Sie gehört zu den aseptischen Knochennekrosen (Osteonekrosen). Ursache ist eine verminderte Durchblutung. Im Kindesalter wird diese Erkrankung als „Morbus Perthes“ bezeichnet. Die Hüftkopfnekrose ist zweifellos eine ernsthafte und weit verbreitete Krankheit, die den Oberschenkelkopfknochen im schlimmsten Fall irreparabel zerstört. Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, Sport sowie Verzicht auf Zigaretten- und Alkoholkonsum senkt die Wahrscheinlichkeit der Knochennekrose um ein Vielfaches.
Behandlung der Hüftkopfnekrose in München
Zur Vermeidung schwerwiegender Schädigungen des Hüftgelenkes muss eine adäquate Behandlung der Hüftkopfnekrose unmittelbar nach Diagnosestellung eingeleitet werden. Folgende Behandlungsoptionen stehen zur Verfügung:
- Entlastung der erkrankten Hüfte mit orthopädischen Hilfsmitteln
- Einnahme durchblutungsfördernder Medikamente
- aktuelle Stammzelltherapie: Gewinnung körpereigener Knorpel aus Stammzellen mit anschließender Injektion in die Hüfte zur Entlastung der Gelenke und zur Regeneration
- Operation der erkrankten Hüfte
Die Art des operativen Eingriffes richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung. Geringer gradige Formen der Hüftkopfnekrose können minimalinvasiv behandelt werden mittels Arthroskopie des Hüftgelenkes und Anbohrung des Oberschenkelkopfes. Dieses Vorgehen dient dazu, die Knochenregeneration anzuregen und den Oberschenkelkopf knöchern wieder aufzubauen. Im fortgeschrittenem Stadium mit Einbruch des Hüftkopfs ist der künstliche Hüftgelenksersatz (Endoprothese, TEP) Mittel der Wahl. Hierdurch erhält der betroffene Patient zügig seine Belastungsfähigkeit wieder zurück.
Ursachen
Auslöser dieser Knochen- oder Osteonekrose ist eine Durchblutungsstörung des Oberschenkelkopfes. Sie kann bei Stoffwechselstörungen, hohem Alkoholkonsum, längerfristiger Kortisoneinnahme und Bluterkrankungen auftreten. Aber auch Verletzungen kommen als Ursache dieser schwerwiegenden Knochenerkrankung in Frage.
Symptome
Diese schwerwiegende Knochenerkrankung des Oberschenkelkopfes führt zu belastungsabhängigen Schmerzen in Projektion auf die Leiste und Hüfte. Unbehandelt führt sie meist zu einer Hüftgelenksarthrose mit den bekannten Symptomen der schmerzhaften Bewegungseinschränkung und auch Ruheschmerzen.
- Spezialisiert auf gelenkerhaltende Eingriffe, Labrumverletzungen und minimalinvasive Hüftchirurgie
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