Gelenkerhalt ausschöpfen
Training, Belastungssteuerung, PRP und Hyaluronsäure können je nach Stadium sinnvoll kombiniert werden.
Schulterarthrose · Gelenkerhalt · Prothese
Schmerzen, zunehmende Steifigkeit und Schwierigkeiten beim Heben oder Drehen des Arms können durch eine Arthrose des Schultergelenks entstehen. Entscheidend ist jedoch nicht allein, wie stark der Verschleiß auf einem Röntgenbild oder im MRT aussieht. Bildgebung, Beschwerden, Beweglichkeit, Rotatorenmanschette und individuelle Belastungsziele müssen zusammenpassen.
Gerade vor einer Arthroskopie oder Schulterprothese sollte deshalb geklärt werden: Ist die Arthrose tatsächlich die wesentliche Schmerzquelle? Sind konservative Möglichkeiten sinnvoll ausgeschöpft? Und falls ein Gelenkersatz notwendig erscheint: Ist eine anatomische oder eine inverse Schulterprothese für die individuelle Situation geeigneter?
Autor und medizinisch verantwortlichPD Dr. med. Daniel P. BertholdFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieInhaltlich aktualisiert am

Das Wichtigste in Kürze
Medizinisch unterscheiden
Training, Belastungssteuerung, PRP und Hyaluronsäure können je nach Stadium sinnvoll kombiniert werden.
Bei erhaltener Rotatorenmanschette kann eine anatomische Prothese die Gelenkmechanik nachbilden.
Bei unzureichender Manschette oder komplexer Deformität kann das inverse Prinzip Vorteile bieten.
Schulterarthrose-Entscheidungsfinder
Beschwerdeursache, Rotatorenmanschette, Knochenform, Vorbehandlung und Funktionsziel bestimmen die Behandlungsstufe. Der Check stellt keine Diagnose. Antworten werden weder gespeichert noch übertragen.
Kapitel 01
Unter einer Schulterarthrose wird meist die Arthrose des Glenohumeralgelenks, also des eigentlichen Schulterhauptgelenks zwischen Oberarmkopf und Gelenkpfanne, verstanden.
Dabei geht Gelenkknorpel zunehmend verloren. Der Gelenkspalt kann schmaler werden, am Knochen können sich Osteophyten bilden und im fortgeschrittenen Stadium können sich Form und Stellung von Oberarmkopf und Gelenkpfanne verändern.
Davon zu unterscheiden ist die Arthrose des Schultereckgelenks, des sogenannten AC-Gelenks. Beide Erkrankungen können gleichzeitig bestehen, verursachen aber nicht zwangsläufig dieselben Beschwerden und benötigen nicht automatisch dieselbe Behandlung.
Kapitel 02
Eine Glenohumeralarthrose kann ohne einzelne vorausgehende Verletzung entstehen. Daneben gibt es sekundäre Formen, beispielsweise nach:
Die genaue Ursache ist wichtig. Eine primäre Glenohumeralarthrose, eine Rotatorenmanschettenarthropathie und eine posttraumatische Fehlstellung sind unterschiedliche Ausgangssituationen und können unterschiedliche Operationsverfahren erforderlich machen.
Kapitel 03
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und eine zunehmende Einschränkung der Beweglichkeit.
Häufig berichten Patienten über Probleme beim:
Mit zunehmender Arthrose können Anlauf-, Ruhe- und Nachtschmerzen hinzukommen. Besonders häufig ist die Außenrotation eingeschränkt. Bei ausgeprägter Arthrose können sowohl die aktive als auch die passive Beweglichkeit reduziert sein.
Kapitel 04
Kapitel 05
Ähnliche Beschwerden können unter anderem durch einen Rotatorenmanschettenriss, eine Tendinopathie, eine Kalkschulter, eine Frozen Shoulder, eine Erkrankung der langen Bizepssehne, eine AC-Gelenksarthrose oder die Halswirbelsäule verursacht werden.
Ein zusätzlich auffälliger MRT-Befund bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die stärkste sichtbare Veränderung auch die wichtigste Schmerzquelle ist.
| Befund | Typischer Hinweis |
|---|---|
| Schulterarthrose | Häufig schmerzhafte Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit; häufig reduzierte Außenrotation. |
| Rotatorenmanschettenriss | Häufig ausgeprägterer Kraftverlust und stärkere Einschränkung der aktiven als der passiven Bewegung. |
| Frozen Shoulder | Häufig globale und deutlich ausgeprägte passive Bewegungseinschränkung. |
| Halswirbelsäule | Schulterbefund möglicherweise relativ unauffällig; gegebenenfalls ausstrahlende oder neurologische Beschwerden. |
Diese Unterscheidung ist einer der Gründe, weshalb ein Röntgen- oder MRT-Befund niemals isoliert beurteilt werden sollte.
Kapitel 06
Kapitel 07
Untersuchungen zur Glenohumeralarthrose zeigen, dass der radiologische Schweregrad nicht zuverlässig mit Schmerz und patientenberichteter Funktion übereinstimmt.
Für eine Therapieentscheidung bedeutet das: Ein Patient mit erheblichem Gelenkverschleiß und geringer funktioneller Einschränkung benötigt nicht automatisch eine Prothese. Ein anderer Patient kann trotz weniger eindrucksvoller Bildgebung erheblich eingeschränkt sein und benötigt eine genauere Suche nach der Schmerzursache.
Kapitel 08
Das Röntgen ist für die eigentliche Arthrosebeurteilung besonders wichtig. Beurteilt werden unter anderem Gelenkspalt, Osteophyten, subchondrale Veränderungen, Stellung des Oberarmkopfes, Gelenkpfannenform und fortgeschrittene knöcherne Veränderungen.
Ein hochwertiger Ultraschall kann insbesondere bei Fragen zur Rotatorenmanschette und langen Bizepssehne hilfreich sein.
Ein MRT kann sinnvoll sein, wenn zusätzlich beispielsweise eine Rotatorenmanschettenläsion, eine Bizepssehnenveränderung oder eine andere Weichteilursache abgeklärt werden soll. Das MRT ersetzt jedoch nicht automatisch ein geeignetes Röntgenbild für die Beurteilung der Glenohumeralarthrose.
Wird eine Schulterprothese konkret diskutiert, gewinnt die genaue Beurteilung der Gelenkpfanne an Bedeutung. Bei komplexer Pfannenform, hinterer Subluxation oder ausgeprägtem Knochenverlust kann deshalb eine CT-Untersuchung für die Operationsplanung sinnvoll sein.
Kapitel 09
Neben der Bildgebung sollte die klinische Untersuchung insbesondere erfassen:
Gerade ein objektiver Kraftverlust kann auf eine zusätzliche Rotatorenmanschettenläsion hinweisen und die Therapieentscheidung wesentlich verändern.
Kapitel 10
Die konservative Therapie ist bei vielen Patienten zunächst sinnvoll. Ziel ist nicht das Versprechen, bereits verlorenen Gelenkknorpel sicher wieder aufzubauen. Realistische Ziele sind:
Eine vollständige Ruhigstellung ist in der Regel keine gute Dauerlösung. Sinnvoller kann eine vorübergehende Anpassung besonders reizender Belastungen sein, beispielsweise:
Anschließend sollte die Belastbarkeit möglichst schrittweise wieder aufgebaut werden.
Eine individuell angepasste Physiotherapie kann je nach Ausgangssituation insbesondere auf folgende Ziele ausgerichtet werden:
Entscheidend ist die Dosierung. Eine sehr reizbare, schmerzhafte Schulter sollte nicht aggressiv „freimobilisiert“ werden. Gleichzeitig kann eine dauerhaft zu geringe Belastung Kraft und Funktion weiter reduzieren.
Die wissenschaftliche Datenlage zur Physiotherapie bei Glenohumeralarthrose ist begrenzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass Physiotherapie grundsätzlich wirkungslos wäre. Entscheidend ist vielmehr, welches Programm bei welchem Patienten mit welchem funktionellen Ziel durchgeführt wurde.
Zeitweise können schmerzstillende oder entzündungshemmende Medikamente sinnvoll sein. Dabei müssen Begleiterkrankungen, Nierenfunktion, Magen-Darm-Risiken, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Blutverdünnung und andere Medikamente berücksichtigt werden. Eine dauerhafte Einnahme ohne ärztliche Kontrolle sollte vermieden werden.
Kapitel 11
Injektionen können bei ausgewählten Patienten Teil einer konservativen Behandlungsstrategie sein. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Symptomverbesserung und tatsächlicher struktureller Knorpelregeneration.
Eine gezielte intraartikuläre Kortisoninjektion kann insbesondere bei einer entzündlich gereizten und schmerzhaften Phase kurzfristig Beschwerden reduzieren.
Sie kann außerdem diagnostisch hilfreich sein: Wird der typische Schmerz nach einer präzise platzierten Gelenkinjektion deutlich geringer, kann dies ein zusätzlicher Hinweis darauf sein, dass das Glenohumeralgelenk relevant an den Beschwerden beteiligt ist. Wiederholte Kortisoninjektionen sollten jedoch nicht unkritisch durchgeführt werden.
Für Hyaluronsäure liegen unterschiedliche Studienergebnisse vor. Bei einzelnen Patienten kann eine vorübergehende Verbesserung von Schmerzen und Funktion erreicht werden. Eine sichere Knorpelregeneration oder zuverlässige Vermeidung einer späteren Schulterprothese lässt sich daraus nicht ableiten.
Hyaluronsäure kann daher als individueller symptomorientierter Therapieversuch diskutiert werden, wenn Befund und Behandlungsziel dazu passen.
PRP – plättchenreiches Plasma – wird aus dem eigenen Blut gewonnen und enthält eine erhöhte Konzentration an Blutplättchen und damit verbundenen biologischen Signalstoffen.
Bei der Glenohumeralarthrose zeigte eine randomisierte, doppelblinde Studie nach einer ultraschallgesteuerten Injektion sowohl unter leukozytenarmem PRP als auch unter Hyaluronsäure Verbesserungen von Schmerz und Funktion. Eine Überlegenheit von PRP gegenüber Hyaluronsäure konnte über zwölf Monate nicht gezeigt werden.
Das bedeutet nicht, dass PRP grundsätzlich wirkungslos ist. Es bedeutet vielmehr, dass PRP bei Schulterarthrose derzeit als individueller biologischer Therapieversuch zur Symptomverbesserung diskutiert werden kann, ohne eine sichere Knorpelneubildung oder garantierte Operationsvermeidung zu versprechen.
Auch Knochenmarkkonzentrate, zellbasierte Verfahren und andere orthobiologische Ansätze werden untersucht. Für eine reproduzierbare, dauerhafte Wiederherstellung des Gelenkknorpels oder eine verlässliche Vermeidung eines späteren Gelenkersatzes bestehen bei der Glenohumeralarthrose bislang keine robusten Nachweise.
Eine seriöse Beratung sollte deshalb genau benennen, ob eine Behandlung als symptomorientierter Versuch, als biologisches Therapiekonzept oder mit einem tatsächlichen Regenerationsanspruch angeboten wird.
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Eine Arthroskopie kann bei sorgfältig ausgewählten Patienten eine gelenkerhaltende Möglichkeit darstellen – insbesondere bei jüngeren und aktiven Menschen, bei denen ein Gelenkersatz möglichst hinausgezögert werden soll.
Je nach Befund können beispielsweise:
Kapitel 15
In Studien zeigte sich bei ausgewählten Patienten eine Verbesserung von Schmerz und Funktion. Gleichzeitig mussten im weiteren Verlauf je nach Studie relevante Anteile der Patienten doch mit einer Schulterprothese versorgt werden. Eine Arthroskopie ist deshalb bei fortgeschrittener Arthrose häufig eher eine gelenkerhaltende Überbrückungsstrategie als eine definitive Heilung.
Kapitel 16
Eine Schulterprothese wird typischerweise dann diskutiert, wenn mehrere Faktoren zusammenkommen:
Es gibt keine einzelne Röntgenstufe und kein bestimmtes Alter, ab denen automatisch eine Prothese notwendig ist.
Kapitel 17
Diese Frage gehört zu den wichtigsten Punkten einer präoperativen Zweitmeinung.
Bei einer anatomischen Totalprothese wird die natürliche Gelenkgeometrie möglichst rekonstruiert. Sie ist insbesondere dann eine mögliche Option, wenn die Rotatorenmanschette ausreichend funktionsfähig ist, der Knochenbestand geeignet ist und die Gelenkpfanne rekonstruiert werden kann.
Ein wichtiger langfristiger Aspekt sind unter anderem Veränderungen beziehungsweise Lockerungen der Glenoidkomponente sowie eine mögliche spätere Rotatorenmanschetteninsuffizienz.
Bei der inversen Schulterprothese wird das Gelenkprinzip umgekehrt. Die Kugel befindet sich auf der Schulterblattseite und die konkave Gelenkfläche am Oberarm. Dadurch kann der Deltamuskel einen größeren Anteil an der Armhebung übernehmen.
Die inverse Prothese wurde insbesondere für Schultern mit nicht ausreichend funktionierender Rotatorenmanschette entwickelt. Sie kann inzwischen auch bei bestimmten Patienten mit intakter Manschette diskutiert werden, beispielsweise bei komplexem Glenoidknochenverlust, ausgeprägter hinterer Subluxation oder schwieriger Pfannenmorphologie.
Kapitel 18
Die Entscheidung sollte unter anderem berücksichtigen:
Gerade bei komplexer Anatomie kann eine präoperative CT-Planung für diese Entscheidung besonders relevant sein.
Kapitel 19
Bei jüngeren Patienten ist die Therapie häufig besonders anspruchsvoll. Die Beschwerden können erheblich sein, während gleichzeitig hohe Erwartungen an Kraft, Beweglichkeit, Beruf und Sport bestehen. Zusätzlich muss berücksichtigt werden, dass eine heute implantierte Prothese im weiteren Leben möglicherweise erneut operiert werden muss.
Das Lebensalter allein darf jedoch kein Ausschlusskriterium für eine sinnvolle Behandlung sein. Entscheidend sind:
Kapitel 20
Sport muss nicht grundsätzlich beendet werden. Oft können Belastungsumfang, Übungsauswahl, Technik und Trainingsfrequenz so verändert werden, dass die Schulter weiterhin belastet werden kann.
Kapitel 21
Bei sportlich aktiven Patienten sollte die Behandlung deshalb nicht nur auf Schmerzreduktion ausgerichtet werden, sondern auf einen geplanten Weg von Return to Activity → Return to Sport → Return to Performance.
Kapitel 22
Das wichtigste Ziel einer Schulterprothese ist in der Regel eine deutliche Reduktion der Schmerzen. Beweglichkeit und Kraft können sich ebenfalls verbessern. Das Ergebnis hängt jedoch unter anderem von:
Nach der Operation erfolgt die Belastungssteigerung typischerweise schrittweise: zunächst Schutz der operierten Strukturen, anschließend Wiederherstellung der Beweglichkeit und danach zunehmender Kraft- und Funktionsaufbau.
Eine Schulterprothese ist nicht mit einem völlig unbelastbaren Gelenk gleichzusetzen. Sie ist aber auch kein „neues normales Schultergelenk“ für unbegrenzt hohe Belastungen. Gerade bei Kraftsport, Kontaktsport oder hoher beruflicher Belastung sollten die später gewünschten Aktivitäten deshalb bereits vor der Operation besprochen werden.
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Eine Zweitmeinung ist besonders sinnvoll, wenn eine Schulterprothese diskutiert wird oder wenn trotz längerer Behandlung weiterhin unklar ist, welcher Befund die Beschwerden tatsächlich verursacht.
Für eine sorgfältige Beurteilung sind – sofern vorhanden – hilfreich:
Kapitel 26
Kapitel 27
Ja. Viele Patienten werden zunächst konservativ behandelt. Möglichkeiten sind Belastungsanpassung, individuell abgestimmte Physiotherapie, vorübergehende Schmerzmedikation und in ausgewählten Fällen Injektionen. Ob dies ausreichend ist, hängt weniger allein vom Röntgenbild als von Schmerz, Funktion und Belastungsziel ab.
Nein. Der radiologische Schweregrad allein entscheidet nicht über eine Operation. Relevant sind insbesondere Beschwerden, Beweglichkeit, Schlaf, Funktion, Rotatorenmanschette und die Frage, ob die sichtbare Arthrose tatsächlich die wesentliche Schmerzquelle ist.
Nicht immer. Für die knöcherne Arthrosebeurteilung ist ein geeignetes Röntgenbild sehr wichtig. Ein MRT kann zusätzliche Informationen liefern, beispielsweise wenn die Rotatorenmanschette, die Bizepssehne oder andere Weichteilstrukturen beurteilt werden sollen.
Eine randomisierte Studie zeigte sowohl nach leukozytenarmem PRP als auch nach Hyaluronsäure Verbesserungen von Schmerz und Funktion, ohne einen konkreten Vorteil eines der Verfahren über zwölf Monate. Die Entscheidung sollte deshalb individuell getroffen werden.
Eine mögliche Verbesserung von Schmerzen und Funktion ist von einer strukturellen Knorpelregeneration zu unterscheiden. Ein sicherer Wiederaufbau des verloren gegangenen Gelenkknorpels ist für PRP bei Glenohumeralarthrose derzeit nicht belegt.
Bei ausgewählten Patienten kann eine arthroskopische Behandlung Beschwerden verbessern und einen Gelenkersatz möglicherweise hinauszögern. Gerade bei fortgeschrittener Arthrose ist sie jedoch häufig keine dauerhafte Alternative zur Prothese.
Eine Prothese wird typischerweise diskutiert, wenn relevante Schmerzen und Funktionsverluste dauerhaft bestehen, konservative Maßnahmen nicht ausreichend helfen und der klinische Befund plausibel zur fortgeschrittenen Arthrose passt.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Eine wichtige Rolle spielen Rotatorenmanschette, Gelenkpfanne, Knochenverlust, Subluxation, Aktivitätsniveau und langfristige Funktionsziele.
Eine Rückkehr zu sportlicher Aktivität ist bei vielen Patienten möglich. Welche Sportarten und Belastungen sinnvoll sind, hängt jedoch vom Prothesentyp, Ausgangsbefund, Heilungsverlauf und der konkreten sportlichen Belastung ab. Die Rückkehr sollte funktionell und stufenweise erfolgen.
Besonders sinnvoll ist sie vor einer geplanten Schulterprothese, bei unklarer Schmerzursache, bei gleichzeitigem Rotatorenmanschettenbefund, bei komplexer Glenoidanatomie oder wenn verschiedene Ärzte unterschiedliche Operationsverfahren empfehlen.
Kapitel 28
Dieser Artikel dient der allgemeinen medizinischen Information. Er ersetzt keine individuelle Untersuchung, Diagnose oder Therapieentscheidung.

Meine persönliche Einordnung
Originalbilder, Untersuchung, Funktion, Verlauf und Ihr persönliches Alltags-, Berufs- oder Sportziel werden gemeinsam beurteilt.
Aktive Rehabilitation und Belastungssteuerung bilden bei vielen Schulterproblemen die Grundlage.
PRP, Hyaluronsäure, Stoßwelle oder weitere Verfahren können je nach Diagnose ein aktives Behandlungskonzept unterstützen.
Ein Eingriff wird erwogen, wenn eine konkret behandelbare Struktur die relevante Einschränkung erklärt.
Mitbringen: Original-MRT-, CT- oder Röntgendaten, radiologischen Befund, frühere Aufnahmen und Operationsberichte sowie eine kurze Übersicht der bisherigen Behandlung.
Schulterarthrose-ZweitmeinungSprechstunde in München
Im Termin besprechen wir Rehabilitation, mögliche Zusatzbehandlungen und die Frage, ob ein Eingriff medizinisch sinnvoll ist.