Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
Persönliche Schwerpunkte ansehenBANDSCHEIBEN-OP
Eine Bandscheiben OP wird notwendig, wenn konservative Behandlungsmaßnahmen bei nachgewiesenem Bandscheibenvorfall keine positive Wirkung zeigen. Auch bei starken Schmerzen mit Einschränkung der Lebensqualität oder neurologischen Ausfallerscheinungen – etwa Lähmungen oder Taubheitsgefühle – kann ein operativer Eingriff sinnvoll sein. Dabei kommen je nach Ausmaß des Bandscheibenschadens unterschiedliche OP-Methoden in unserer orthopädischen Praxis zum Einsatz.
Die endoskopische Bandscheiben OP hat ebenfalls zum Ziel, den Bandscheibenvorfall zu beseitigen und somit für Schmerzfreiheit zu sorgen. Dabei wird das Endoskop in Schlüssellochtechnik minimal-invasiv zur betroffenen Bandscheibe geführt. Anschließend können wir den ausgetretenen Anteil der Bandscheibe entfernen. Auch hier hat die Stabilisierung der Wirbelsäule oberste Priorität. Aufgrund des kleinen Zugangs schont der Eingriff die umliegenden Strukturen und dauert etwa 45 Minuten.
Ist eine Bandscheibe stark geschädigt, kann eine Prothese sinnvoll sein, um die Funktion der gesamten Wirbelsäule wiederherzustellen. Dabei wird ein wenige Zentimeter langer Hautschnitt gesetzt. Anschließend entfernen wir die kranke Bandscheibe und ersetzen sie durch ein Implantat. Das Bandscheiben-Implantat ist nach außen hin mit einer gut verträglichen Metalllegierung versehen. Im inneren befindet sich ein spezieller Kunststoffkern. Damit dämpft die Bandscheiben-Prothese ähnlich gut wie eine gesunde Bandscheibe und erhält zudem die Beweglichkeit der Wirbelsäule.
Nachsorge und Therapie bei einer Bandscheiben-OP
In den ersten vier Wochen nach dem Eingriff ist körperliche Schonung sinnvoll. Je nachdem, ob der Bandscheibenvorfall in der HWS oder LWS auftrat, wird entweder eine speziell angepasste Halskrawatte oder ein Rumpfkorsett angelegt. Diese Maßnahmen entlasten das operierte Gebiet. Die Therapie nach der Bandscheiben OP richtet sich nach dem OP-Gebiet und kann etwa in Form von Krankengymnastik oder physikalischer Therapie stattfinden. Hierdurch wird gewährleistet, wieder zeitnah die gewohnten Aktivitäten in Beruf und Freizeit aufnehmen zu können. Abhängig von der körperlichen Belastung ist die Arbeitsfähigkeit sechs bis acht Wochen nach operativem Eingriff wieder hergestellt.
Nach einer Bandscheiben-Endoprothetik verlängern sich die jeweiligen Schonzeiten um etwa zwei Wochen. Hier kann auch eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll sein.
In den ersten vier Wochen nach operativem Eingriff empfehlen wir körperliche Schonung. Hierzu gehört das Tragen eines speziell angepassten Rumpfkorsetts, welches den Rücken entlastet und die Heilung unterstützt. Nach vier Wochen darf unter Anleitung wieder mit krankengymnastischen Therapiemaßnahmen begonnen werden, um die Rumpfmuskulatur zu kräftigen.
- Erfahrung in der Diagnostik und nicht-operativen Behandlung von Bandscheibenproblemen, Facettengelenkarthrose und ISG-Beschwerden
- Durchführung gezielter Infiltrationen wie Facetten-, ISG- und periradikulären Injektionen zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung





