Daniel Berthold behandelt Erkrankungen und Verletzungen an Schulter, Ellenbogen, Knie und Sprunggelenk sowie sportorthopädische Fragestellungen.
Persönliche Schwerpunkte ansehenBehandlung beim Wirbelsäulen-Spezialisten in München
RÜCKENSCHMERZEN
Was sind die Ursachen der spinalkanalverengung?
Durch knöcherne Randanbauten, Verdickung von Bandstrukturen und sich vorwölbendes oder vorfallendes Bandscheibengewebe kann es zu Einengungen des Spinalkanals und/oder der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamen) kommen. Es resultiert eine Bedrängung oder Reizung der Nervenstrukturen mit Ausbildung von Beschwerden, die in den Arm oder ins Bein ausstrahlen, abhängig vom Ort der Kompression.
Die Wirbelkanalstenose ist eine Erkrankung insbesondere des älteren Menschen. Sie tritt zumeist im Bereich der Lendenwirbelsäule wie auch der Halswirbelsäule auf und kann mittels Kernspintomographie am besten diagnostiziert werden.
Veränderungen am Spinalkanal sind in leichten Ausprägungen weit verbreitet. Es ist dabei weniger die Frage, ob sich Abnutzungsveränderungen entwickeln, sondern vielmehr, wie schnell die Verengung fortschreitet und inwiefern sie zu Beschwerden führt.
Behandlung der Spinalkanalstenose in unserer Münchner Praxis
Viele Patienten fragen sich, was sie bei einer Spinalkanalstenose tun können. Laut aktueller Studienlage ist die operative Therapie der konservativen zwar überlegen. Dennoch ist es häufig sinnvoll, die Spinalkanalstenose zunächst ohne OP zu behandeln. Je nach Fall kann diese Therapie bereits ausreichen, um eine Besserung der Rückenschmerzen zu erzielen. Zum Beispiel dann, wenn sich die Verengung des Wirbelkanals erst im Anfangsstadium befindet.
Dazu gehören:
- körperliche Schonung unter Vermeidung größerer körperlicher Belastung bei Aufrechterhaltung der Mobilität
- schmerz- und entzündungshemmende Medikamente
- krankengymnastische und physikalische Maßnahmen
- entlordosierende Orthesenbehandlung an der Wirbelsäule (Schiene)
Handelt es sich um hartnäckige Beschwerden, werden wirbelsäulennahe Infiltrationen (PRT, epidurale Injektionen) unter Durchleuchtung eingesetzt. Die Spritzentherapie kann helfen, die Symptome der Spinalkanalstenose zu lindern.
Wann Muss eine Spinalkanalstenose operiert werden?
Zeigen die konservativen Behandlungsmaßnahmen über einen Zeitraum von mindestens 6 Wochen keine positive Wirkung oder sind neurologische Ausfälle gar objektivierbar, ist eine operative Therapie der Wirbelsäule angezeigt. Im Falle von Lähmungen sollte zeitnah operativ interveniert werden.
Wie wird eine Spinalkanalstenose operiert?
Im Vordergrund der operativen Therapie steht als derzeit noch gültiger „goldener Standard“ die funktionserhaltende „minimalinvasive“ mikrochirurgische Erweiterung des Wirbelkanals unter Verwendung des Mikroskops. Die Vergrößerung sorgt dafür, dass wir präzise arbeiten und das Gewebe schonen können. Da Sie in Vollnarkose sind, bekommen Sie von der Operation nichts mit.
Minimalinvasive Eingriffe haben einen entscheidenden Vorteil: Bereits kleine Schnitte reichen aus, um den Wirbelkanal zu erweitern (Dekompression der LWS oder HWS) oder den Nervenaustrittskanal zu vergrößern. Die OP ist schneller beendet als bei einem offenen Eingriff und Sie können früher aus dem Krankenhaus entlassen werden. Bereits nach wenigen Stunden können Sie wieder aufstehen. Eine Halskrawatte (einen speziellen Verband) oder ein Korsett brauchen Sie nicht. Gerne erklären wir Ihnen mehr Details über den OP-Ablauf bei Spinalkanalstenose in unserer Praxis in München.
Nach der OP ist das einengende Bandscheiben- oder Knochengewebe entfernt, so dass sich die meisten Patienten wieder schmerzfrei bewegen können. Je nach Fall verbindet Ihr Arzt auch instabile Wirbelkörper mit benachbarten Strukturen. Das Ziel ist, eingeengte Nerven zu entlasten und Sie wieder beweglicher zu machen. Viele Patienten berichten nach der Behandlung, dass sie es bereuen, die Operation nicht schon viel eher durchgeführt zu haben.
- Erfahrung in der Diagnostik und nicht-operativen Behandlung von Bandscheibenproblemen, Facettengelenkarthrose und ISG-Beschwerden
- Durchführung gezielter Infiltrationen wie Facetten-, ISG- und periradikulären Injektionen zur Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung
FAQ rund um die Spinalkanalstenose
WELCHE SYMPTOME KÖNNEN BEI SPINALKANALSTENOSE AUFTRETEN?
Typischerweise geht die lumbale Spinalkanalsenose infolge der Nervenreizungen mit diffusen schmerzhaften Ausstrahlungen in die Beine einher. Die Gehstrecke ist zum Teil auf wenige hundert Meter reduziert. Die Schmerzen bessern sich spontan durch Hinsetzen oder beim Beugen des Rumpfes nach vorn. Dadurch stellt sich oft eine unbewusste Schonhaltung ein. Auch diffuse Taubheitsphänomene oder ein Schwächegefühl in den Beinen gehören zu den typischen Symptomen. Die Wirbelkanalstenose verläuft progredient und schreitet mit unterschiedlicher Geschwindigkeit fort, d.h. die Ausprägung und das Ausmaß der Symptome nehmen zu. Neurologische Ausfälle, wie z.B. Lähmungen, sind aber eher selten.
WELCHE ÄRZTE BEHANDELN DIE SPINALKANALSTENOSE?
Manche Patienten suchen als Erstes einen Hausarzt auf, weil sie die Rückenschmerzen in der Nähe des Spinalkanals nicht einordnen können. Für die Therapie sind jedoch Fachärzte für Neurologie, Orthopädie oder Neurochirurgie zuständig. In meiner Sprechstunde in München führt unser Wirbelsäulenspezialist PD Dr. med. Berthold die OP der Wirbelkanalverengung durch.
WIE LANGE DAUERT EINE OP BEI SPINALKANALSTENOSE?
Die Operation nimmt etwa 45 Minuten bis eine Stunde in Anspruch.
WIE LANGE BIN ICH NACH DER OP DER SPINALKANALSTENOSE IM KRANKENHAUS?
Die meisten Patienten sind rund drei bis fünf Tage in der Klinik. Hier kontrollieren wir regelmäßig die Wundheilung. Gleichzeitig zeigt Ihnen ein Physiotherapeut, wie Sie sich richtig verhalten, um Ihren Rücken zu schonen.
WIE LANGE DAUERN DIE SCHMERZEN NACH DER SPINALKANALSTENOSE-OP?
Mögliche Wundschmerzen sind mit Schmerzmitteln gut behandelbar. Nach wenigen Tagen lassen die Beschwerden in der Regel nach.
SPINALKANALSTENOSE AN DER HWS: WIE LANGE WERDE ICH NACH DER OP ARBEITSUNFÄHIG SEIN?
Sie suchen eine Klinik oder einen Spezialisten in München, um sich über die OP der Spinalkanalstenose zu informieren? Gerne erstellen wir ein Behandlungskonzept für Sie. Unter info@orthocenter.eu oder 089/461 34 530 erreichen Sie uns.






